Kurse SchreibcoachingLektorat

Und ausserdem

 

erstes Video von Madeleine

https://www.youtube.com/watch?v=KKtkoyl3OqA&feature=youtu.be


Komponenten der Schreibkompetenz

Die Fähigkeit, überzeugende Texte zu verfassen, beruht auf einem Bündel von Kompetenzen.

Hier finden Sie die Zusammenstellung aus unserer Publikation "Textdiagnose und Schreibberatung", S. 27


Textdiagnose und Schreibberatung mit dem Bietschhorn-Modell

Gute Texte zu schreiben ist das eine. Texte zu redigieren ist ein anderes. Und ein Drittes ist es, Autorinnen und Autoren und Studierende in der Erarbeitung und Redaktion eines Textes wirkungsvoll zu unterstützen. Wir haben uns auf die Suche nach präzisem Handwerkszeug gemacht – und sind dabei auf spannende neuere Konzepte gestossen.

Zusammen mit Gisela Bürki und Annette Verhein haben wir das Buch „Textdiagnose und Schreibberatung“ veröffentlicht, in dem wir diese Konzepte mit Blick auf die beraterische Praxis und die redaktionelle Arbeit ausgewertet haben. Für die konkrete Arbeit am Text haben wir „das Bietschhorn-Modell zur Textdiagnose“ entwickelt.

Hier die Version für wissenschaftliche Texte. Die englische Version für wissenschaftliche Texte können Sie über das Kontaktformular bei uns gratis bestellen.


Was will das Bietschhorn-Modell?

Einen Überblick mit Erklärungen zum Bietschhorn-Modell finden Sie hier:


Probleme und Lösungspisten

Hier finden Sie einen Überblick über typische Probleme (wissenschaftlicher) Texte mit Hinweisen zu möglichen Lösungspisten, die im Buch gezeigt werden. 


Aus Rezensionen

Insgesamt gefällt mir sehr gut, wie reflektiert und kritisch Ulmi et al. das Thema angehen. Nicht nur die Detailgenauigkeit ihrer Betrachtungen ist bemerkenswert, sondern vor allem auch die klaren Worte, die die Autorinnen finden. Ich mag es, wenn jemand offen ausspricht, was andere nur denken. Der Abschnitt über das Ich-Tabu in der Wissenschaft (S. 168 ff.) kann als Beispiel dafür dienen.

Andrea Klein, www.wissenschaftliches-arbeiten-lehren.de (18.4.2016)

Ich empfehle, das Buch nicht als Psychorembel zu lesen, sondern als reichhaltiges Kompendium von Möglichkeiten linguistisch informierter Textkritik. Ich halte es für unverzichtbar, bei der Beratung und Betreuung von Studienarbeiten immer von den je spezifischen Kontextanforderungen auszugehen und zu prüfen, wie dort Tun, Denken und Formulieren verknüpft sind. Das Textdiagnose-Buch nimmt diese Arbeit nicht ab, aber es kann dabei unterstützen, eine Sprache zu entwickeln mit der Textprobleme benannt werden können.

Stefanie Haacke, in JoSch – Journal der Schreibberatung 01/2014

Das von den Autorinnen entwickelte «Bietschhorn-Modell» liefert ein wirksames Instrument, mit dem sich entstehende Texte Schicht für Schicht abklopfen und optimieren lassen. Was funktioniert schon? Dient die Leseführung der thematischen Entfaltung? Passen Informationsdichte und Stil zur Text­sorte? Ausgehend von typischen Stolpersteinen beim Denken und Schreiben zeigen die Verfasserinnen, wie Texte inhaltlich und sprachlich in Form kommen. Ergänzende Ausführungen zum wissenschaftlichen Schreiben und zur Beratungspraxis machen den Titel für Fachdozierende zum nützlichen Hand- und Arbeitsbuch.

Daniel Amman, in Akzente, PH Zürich.

Marianne Ulmi hat sich schon vor vielen Jahren auf Schreibcoaching spezialisiert. In ihr verbinden sich grosse Erfahrung bei der Begleitung von Schreibprozessen mit fundierten Kenntnissen in Schreibforschung. Endlich hat sie dies alles zusammen mit drei weiteren Spezialistinnen zwischen zwei Buchdeckel gebracht: „Arbeit am Text ist Arbeit am Gedanken“ schreibt sie als ersten Satz. Ein übersichtliches Modell zur Diagnose von Textqualität wird vorgestellt. Konkrete Handreichungen zur Schreibberatung werden ebenso geliefert wie Hintergrundwissen zur Schreibkompetenz.

Christoph Arn, Zentrum für Lehren und Lernen, Hochschule Luzern

Mir persönlich gefällt dieses Buch sehr gut. Die Konzepte sind fachlich auf der Höhe der Zeit. Alles ist so weit durchdacht und systematisiert, dass ein Modell als praktische Arbeitshilfe mitgeliefert wird. Und so hat das “Bietschhorn-Modell” mittlerweile seinen festen Platz in meiner Sammlung beratungstauglicher Modelle, die ich immer dann brauche, wenn es ans Redigieren und Konzipieren von Texten geht.

Johannes Dreikorn. Doctima das Experten-Blog zum beruflichen Schreiben 

http://blog.doctima.de/2014/01/der-berg-ruft-oder-wie-texte-funktionieren/

Was im Buch an Inhalt geboten wird, geht weit über das im Titel bzw. Untertitel Versprochene hinaus: Durch eine durchweg pragmatisch angelegte Darstellung von Text- und Schreibprozess-Theorie funktioniert dieses Buch auch als Lektüre für Schreibende, die verstehen wollen, wie ein Text im Kommunikationsgefüge von Autor/in, Medium und Adressat/in funktioniert. Mit anderen Worten: Das im Buch vorgestellte «Bietschhorn-Modell» ist zum einen Erklärungsfolie dafür, warum Schreibende grundsätzlich Text-Feedback und Schreibberatung brauchen. Das Buch ist aber auch als theoretischer Bezugsrahmen für schreibdidaktische Überlegungen im Rahmen einer sich verändernden Schreibkultur an unseren Bildungseinrichtungen denkbar

Gerd Bräuer, Zeitschrift Schreiben


Veranstaltungen und weitere Rezensionen

Veranstaltungen, weitere Rezensionen und Materialen zum Buch "Textdiagnose und Schreibberatung" finden sich auf der Site der PH Bern

https://www.phbern.ch/textdiagnose-und-schreibberatung/das-buch-textdiagnose-und-schreibberatung.html